Wie entsteht Krebs?
Unsere Körper bestehen aus Milliarden von Zellen, von denen
immer einige abgenutzt sind und ausgetauscht werden müssen.
Gelegentlich gerät der Prozess des Zellersatzes außer Kontrolle,
so dass zu viele Zellen produziert werden, es bildet sich ein
Tumor. Wenn die neu gebildeten Zellen im Tumor bleiben, sind sie
nicht krebsartig und der Tumor wird als gutartig (benigne)
bezeichnet. Wenn dagegen die Zellen den Tumor verlassen und sich
auf andere Gewebe ausbreiten, werden die Zellen als kanzerös und
der Tumor als maligne (bösartig) bezeichnet.
Eine kleine Zellprobe kann aus einem Tumor entnommen werden,
eine sogenannte Biopsie, und unter dem Mikroskop kann durch
Untersuchung der Zellen dann festgestellt werden, ob es sich um
einen benignen oder malignen Tumor handelt. |