Nebenwirkungen
Einige Patienten werden während ihrer Chemotherapie ein fast
normales Leben führen können, während andere sehr müde werden und
unangenehme Nebenwirkungen haben, z.B. fühlen sie sich krank. Es
kann schwierig sein, Nebenwirkungen zu ertragen. Man sollte sich
aber daran erinnern, dass diese Nebenwirkungen vorübergehend sind
und nach Beendigung der Behandlung abklingen.
Antikrebs-Arzneimittel reduzieren vorübergehend die Anzahl von
Abwehrzellen (weiße Blutkörperchen) in Ihrem Blut. Das kann zu
erhöhter Infektanfälligkeit führen und Sie müde machen. Ihr Blut
wird regelmäßig untersucht werden, und gegen Infektionen erhalten
Sie Antibiotika. Außerdem werden Sie evt. Transfusionen zur
Erhöhung der Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen, sowie auch
Wachstumsfaktoren, die eine Neubildung dieser Zellen anregen
erhalten.
Sie könnten, oder werden sich übel fühlen, aber gegen diese
unangenehme Nebenwirkung gibt es Medikamente (Antiemetika). Einige
Antikrebsmedikamente können den Mund schmerzempfindlich machen und
kleine Geschwüre der Mundschleimhaut verursachen. Dies kann durch
regelmäßige Mundwaschungen behandelt werden. Falls Sie Ihren
Appetit verlieren, können Ihre Mahlzeiten durch nahrhafte,
hochkalorienhaltige Trinkmahlzeiten ersetzt werden. Diese können
Ihnen von Ihrem Arzt verschrieben werden. Sie können auch
Durchfall bekommen, der dann durch entsprechende Medikamente
bekämpft werden kann. Evt. wird Ihnen Ihr Haar ausgehen – es wird
dann aber binnen einiger Monate nachwachsen. Falls Sie eine
Perücke benutzen wollen, fragen Sie das Pflegepersonal oder den
Arzt, ob Sie anrecht auf eine kostenlose Perücke haben.
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